Grabmal
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Grabmal
Grabmal, oft eigenes Gebäude (Grabtempel, -kapelle, Mausoleum, Pyramide, Turmgrab usw.) in größerer Zahl sind künstlerische Grabmäler in Kirchen, Kreuzgängen und auf Friedhöfen erhalten. Hauptformen:
- in den Fußboden eingelassene Grabplatte aus Stein oder Bronze (frühes Mittelalter)
- Tumba, rechteckiger, verzierter Grabaufbau, der die Grabplatte, meist mit der Liegefigur des Toten, trägt. Sie hat manchmal einen baldachinartigen Überbau. Rittergräber oft mit -Funeralwaffen (Mittelalter)
- Sarkophag, griech. "Fleischfresser", nach einem Alaunschiefer von Troas, der die Verwesung beschleunigt (n. Plinius), meist verzierter Sarg aus Stein, Ton, Holz, Metall in Haus-, Wannen-, Kastenform, trägt manchmal die Liegeplastik des Toten;
- Epitaph
- Kenotaph (griech. Kenotaphion = leeres Grab), Grabmal für einen Verschollenen oder an anderer Stelle Bestatteten.

