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		<title>Wikistucco - Neue Seiten [de]</title>
		<link>http://uelze.de/wiki/Spezial:Neue_Seiten</link>
		<description>Aus Wikistucco</description>
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		<lastBuildDate>Fri, 18 May 2012 09:47:26 GMT</lastBuildDate>
		<item>
			<title>Raumgestaltung</title>
			<link>http://uelze.de/wiki/Raumgestaltung</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: Die Seite wurde neu angelegt: Der [[Stuck|Stuck]] ist schon seit etlichen Jahrtausenden ein beliebtes Mittel für die Raumgestaltung. Die Wurzel des Wortes [[Stuck|Stuck]] kommt zwar aus dem italien...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der [[Stuck|Stuck]] ist schon seit etlichen Jahrtausenden ein beliebtes Mittel für die Raumgestaltung. Die Wurzel des Wortes [[Stuck|Stuck]] kommt zwar aus dem italienischen, Stucco, stucco lustro, scagliola sind Begriffe die man vor allem mit der Blütezeit des Stucks im [[Rokoko|Rokoko]] verbindet. Aber die Geschichte des Stucks geht viel weiter zurück und reicht bis in die Zeit des alten Ägyptens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verwendung von [[Stuck|Stuck]] war gerade bei den Architekten zu Beginn des letzten Jahrhunderts eher als Spielerei verpönt. Man suchte klare und puristische Formen, derzeit erlebt der [[Stuck|Stuck]] eine [[Renaissance|Renaissance]]. Zwar sehen die mit [[Stuck|Stuck]] gestalteten Elemente spektakulär aus, aber der Werkstoff selber besteht lediglich aus [[Gips|Gips]], Sand und Wasser und ist von daher sehr preiswert. Dies ist auch ein Grund warum Künstler und Bildhauer den [[Stuck|Stuck]] über Jahrtausende so gerne genutzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anfänge des Stucks finden sich im alten Ägypten. Die Bildhauer überzogen ihre aus Kalkstein bestehenden Skulpturen gerne mit einer feinen Stuckschicht, die besser bemalt werden konnte. Diese Technik wurde auch von den Griechen und Römern weiter genutzt. Die Blütezeit des Stucks findet sich in Deutschland im 17 und 18 Jahrhundert, besonders während des [[Rokoko|Rokoko]]. Heute greifen Bauherren und Architekten wieder vermehrt auf die Gestaltungsmöglichkeiten des Stucks zurück, die fast unbegrenzt sind. Dabei kommen sowohl die üblichen Übergänge von Decke und Wand zur Ausführung wie auch die Gestaltung von Türumrahmungen oder anderen Wandgestaltungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herstellung des Stucks in seiner ursprünglichen Form ist den Stuckateuren überlassen. Jeder [[Stuckateur|Stuckateur]] hat dabei eigenen Methoden den [[Stuck|Stuck]] ziehen zu lassen. Es geht dabei nicht nur darum [[Gips|Gips]] und Wasser im richtigen Verhältnis zu mischen, sondern auch um Zusätze die es ermöglichen den [[Stuck|Stuck]] möglichst lange verarbeiten zu können. Stuckateure mischen dazu unter das Gemisch von [[Gips|Gips]] und Wasser, Leimwasser, Milch, gegorenen Traubensaft, Bier oder Zucker. Selbst Wein wurde bei der Analyse von [[Stuck|Stuck]] aus Kirchen schon gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die traditionelle Herstellung von [[Stuck|Stuck]] ist sehr aufwendig und teuer. Zudem findet man in Deutschland nur noch wenige Stuckateure die wirklich die alten Techniken kennen. Anders sieht es in Osteuropa aus, gerad in Polen gibt es noch sehr gute Stuckateure.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei uns finden heute vor allem auch aus Kostengründen vermehrt Stuckprofile Verwendung, die aus klassischem Stuckgips oder glasfaserverstärktem [[Gips|Gips]] bestehen und in den unterschiedlichsten Formen und Ausführungen auf dem Markt erhältlich sind. Daneben findet man auch vermehrt Profile aus Kunststoff die sich sogar im Außenbereich einsetzten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Oberflächengestaltung des Stucks, hat man die freie Wahl. Die klassische weiße Form ist immer noch sehr beliebt, aber bereits in der [[Antike|Antike]] wurde der [[Stuck|Stuck]] farbig angemalt. Auch marmorierte oder vergoldetet Oberflächen sollten kein Tabu sein und geben dem [[Stuck|Stuck]] einen morbiden Charme einer gealterten Oberfläche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stuck]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 18:26:49 GMT</pubDate>			<dc:creator>RobertUelze</dc:creator>			<comments>http://uelze.de/wiki/Diskussion:Raumgestaltung</comments>		</item>
		<item>
			<title>Thermen</title>
			<link>http://uelze.de/wiki/Thermen</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Thermen''', römische, oft monumentale Badeanlagen&lt;br /&gt;
- hypokaustisch durch hohle Wände oder Hohlziegel im Fußboden zentral beheizt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigste Räume:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Apodyterium = Umkleideraum;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Frigidarium = kaltes Bad;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Tepidarium = Warmluftraum;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Caldarium = Heißluftraum mit  Warmwasserbecken;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Laconicum oder Subatorium = Dampfschwitzbad.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://de.wikipedia.org/wiki/Thermen wikipedia]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baustilkunde]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sun, 21 Jun 2009 10:58:07 GMT</pubDate>			<dc:creator>RobertUelze</dc:creator>			<comments>http://uelze.de/wiki/Diskussion:Thermen</comments>		</item>
		<item>
			<title>Gartenkunst</title>
			<link>http://uelze.de/wiki/Gartenkunst</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Es gibt zwei Hauptformen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. '''der architektonisch-geometrisch gestaltete Garten'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den terrassenförmigen (hängenden Gärten) Babylons bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der griechischen und römischen [[Antike|Antike]] bereits mit Bildwerken ausgestattete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom bescheidenen mittelalterlichen Kloster-[[Burg|Burg]]-und Wohnhausgarten um 1500&lt;br /&gt;
wurden diese zu größeren [[Renaissance|Renaissance]]-Anlagen erweitert und mit Springbrunnen, Statuen, Gartenhäusern reich geschmückt. Höchste Blüte im [[Barock|Barock]]-Park (seit Mitte des 17. Jahrhunderts).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Hauptachse ist meist die verlängerte Mittelachse des Schlosses, den Gegenpol bildet oft ein weiteres Schlößchen bzw. eine Gartenpavillon auch Gloriette genannt oder ein Gewächshaus (Orangerie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazwischen begleitende Alleen, Wasserkünste, Kanäle und Wälle mit Treppen, [[Brunnen|Brunnen]] und Statuen oft symmetrisch den Hauptweg. Der unmittelbar am Schloß gelegene ebene Gartenteil ist durch geschnittene Hecken, Blumen und Kies als Stickereiähnlicher Teppich gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Garten1.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. '''der englische Garten''':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so genannt, seit sich anfangs des 18. Jahrhunderts von England aus der unregelmäßige, der freien Natur nachgebildeten Gartentypus ausbreitete. Die scheinbare Zufälligkeit seiner Anlage wird von Bauten und Denkmäler belebt, die ganz bestimmte, oft sentimentale Gefühlswerte ausdrücken. Z. B. künstliche Ruinen ist die Vergangenheit, neugot. Eremitagen ist die Einsamkeit, Bauerndorf = Schlichtheit, chinesische Brücken und Tempel = die Ferne und so weiter. Diese Gärten wurden oft an bestehende Barockparks eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Garten2.jpg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baustilkunde]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sun, 21 Jun 2009 10:52:59 GMT</pubDate>			<dc:creator>RobertUelze</dc:creator>			<comments>http://uelze.de/wiki/Diskussion:Gartenkunst</comments>		</item>
		<item>
			<title>Kymation</title>
			<link>http://uelze.de/wiki/Kymation</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| style=&amp;quot;border:1px solid; border-color:#CCCCCC;&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Ein '''Kymation''' (Pl. Kymatia oder Kymatien), auch einfach Kyma (von griechisch κῦμα kyma „Welle“) ist eine fortlaufende Zierleiste mit friesartigem [[Ornament|Ornament]], meist an Fassaden oder Säulen. Sie kann plastisch ausgearbeitet oder auch nur aufgemalt sein und weist vorwiegend stilisierte pflanzliche Elemente auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. '''Dorisches Kymation''' meist nur gemalt auf unterschnittenem Stab;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. '''Ionisches Kymation''' mit plastischen Ovalformen ([[Eierstab|Eierstab]]) und Pfeilspitzen, konvexer Stab;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. '''Lesbisches Kymation''' mit plastischem Herzlaub und Spitzen, konvex-konkaves [[Profil|Profil]]. [[Ornament|Ornament]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| [[Bild:Dorisches_Kyma.jpg|thumb|Dorische Kymation]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Eierstabkyma.jpg|thumb|Ionisches Kymation]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Lesbisches_Kyma.jpg|thumb|Lesbisches Kymation]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baustilkunde]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sun, 21 Jun 2009 10:42:33 GMT</pubDate>			<dc:creator>RobertUelze</dc:creator>			<comments>http://uelze.de/wiki/Diskussion:Kymation</comments>		</item>
		<item>
			<title>Leuchter</title>
			<link>http://uelze.de/wiki/Leuchter</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Leuchter''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. '''Kandelaber''' (lat. candelabrum), Kerzenständer. Seit der [[Antike|Antike]] in zahlreichen Formen: als siebenarmiger Leuchter (hebr. Menora, jüdischer Kultleuchter, in der christlichen Kirche als Symbol der Erfüllung des Alten Testaments); als achtarmiger Leuchter (hebr. Chanukka = Tempelweihe, Symbol des Judentums; ein 9. Licht = Schames dient als Anzünder); mit einer menschlichen Gestalt als Kerzenträger;  als Osterleuchter usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. '''Kronleuchter''', von der Decke herabhängend mit mehreren Lichtern. In Form einer Krone oder eines Rades (Radleuchter) mit Türmen und Toren als Symbol des himmlischen Jerusalem ([[Romanik|Romanik]]), auch mit Figuren; als Schaft oder Kugel mit strahlenförmigen Armen ([[Gotik|Gotik]]), später aus Glas ([[Renaissance|Renaissance]], bes. in Venedig); &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. '''Muttergottesleuchter''', Kronleuchter mit Marienstatue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. '''Leuchterweibchen''' sind die weltliche Spielart von 3, wobei eine weibliche Halbfigur, oft mit Fischschwanz, die Muttergottes ersetzt. Bes. im 16. Jh.; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. '''Teneberleuchter''' für die Karwoche; schmiedeeiserner Fuß mit dreickigem oder dreiteiligem Aufsatz, im späten Mittelalter mit 12-15 Lichtern, je eines für Christus, die [[Apostel|Apostel]] und manchmal die 3 Marien;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. '''Ewiges Licht''', Öl-Ampel, die ständig vor dem Allerheiligsten (Venerabile) christlicher Kirche und in Synagogen brennt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. '''Blaker''' (niederdeutsch blaken = rußen, glühen), Wandleuchter mit reflektierender Rückplatte;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. '''Apostelleuchter''', an den 12 Stellen, an denen katholische Kirchen bei ihrer Weihe gesalbt werden, sind zur Erinnerung an die 12 -[[Apostel|Apostel]], 12 Kreuze und 12 Wandleuchter angebracht, die gelegentlich Apostelbildnisse tragen.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baustilkunde]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sun, 21 Jun 2009 10:29:55 GMT</pubDate>			<dc:creator>RobertUelze</dc:creator>			<comments>http://uelze.de/wiki/Diskussion:Leuchter</comments>		</item>
		<item>
			<title>Kathedra</title>
			<link>http://uelze.de/wiki/Kathedra</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Kathedra''' (griech. Sitz), Bischofsstuhl in der Kirche. In altchristlicher Zeit im Scheitel der Priesterbank in der [[Apsis|Apsis]] hinter dem [[Altar|Altar]], seit dem Mittelalter erhöht auf der Evangelienseite im [[Chor|Chor]], meist prächtig verziert und mit einem [[Baldachin|Baldachin]].&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baustilkunde]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sun, 21 Jun 2009 10:24:46 GMT</pubDate>			<dc:creator>RobertUelze</dc:creator>			<comments>http://uelze.de/wiki/Diskussion:Kathedra</comments>		</item>
		<item>
			<title>Bergfried</title>
			<link>http://uelze.de/wiki/Bergfried</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Bergfried''' Hauptturm einer [[Burg|Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baustilkunde]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sun, 21 Jun 2009 10:22:57 GMT</pubDate>			<dc:creator>RobertUelze</dc:creator>			<comments>http://uelze.de/wiki/Diskussion:Bergfried</comments>		</item>
		<item>
			<title>Gewölbe</title>
			<link>http://uelze.de/wiki/Gew%C3%B6lbe</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Gewölbe''', gekrümmte, meist aus Steinen zusam- mengesetzte Decke, die sich zwischen -Widerlagern verspannt. Diese Widerlager (Mauern, Pfeiler usw.) fangen Druck und Schub des Gewölbes auf.                                              &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. '''Tonnengewölbe'''. Sein Querschnitt ist ein Halb- kreis oder Kreissegment, er kann auch spitzbogig gebrochen sein. Stellt man sich über den Diagonalen des Grundrisses senk- rechte Schnitte durch das Tonnengewölbe vor, so ergeben sich 4 Teile: 2 Kappen (K) an den Stirn- seiten, 2 Wangen oder Walme (W) an den beiden Widerlagerseiten. Der Druck der Kappen liegt auf den Ecken, die Wangen belasten die gesamten Widerlagsmauern. Eine steigende Tonne hat einen steigenden Scheitel (bes. über Treppen). Ein Gewölbe, das quer zur Achse eines Hauptgewöl- bes verläuft und sich mit diesem verschneidet, bildet eine -Stichkappe (bes. häufig über Fenstern, die in die Gewölbezone reichen). Bei gleicher Scheitelhöhe der beiden Gewölbe entsteht ein Kreuzgewölbe.                                                   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Das '''Kreuzgratgewölbe''' entsteht, wenn 2 Tonnengewölbe gleicher Höhe sich recht- winklig schneiden, d.h. es setzt sich aus 4 Tonnen- kappen zusammen. Die Schnittstellen heißen Grate. Den Druck fangen die Stützen auf, den Seitenschub die Widerlagsmauern bzw. die Strebepfeiler.                                       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Beim '''Kreuzrippengewölbe''' werden zunächst an der Stelle der Grate Rippen gespannt, die in den verschiedenen Stilepochen unterschied- liche Profile zeigen. Sie tragen die Last und führen die Pfeiler ab. Die Kappen bestehen aus leichtem [[Mauerwerk|Mauerwerk]].                         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jochbildung: Lange Gewölbe werden oft durch Gurtbögen, die quer zur Haupt- achse des Raumes verlaufen (Quergurte), in einzelne -Joche = Travéen zerlegt. Längsgurte verlaufen in Achsenrichtung und be- grenzen das Joch seitlich.  Rhythmische Travée heißt ein z.B. durch Wechsel von Pfeiler und Säule (-Stützwechsel) in sich rythmisch gegliedertes Joch.                 Gebust oder busig ist ein Gewölbe, wenn seine Kappen leicht ansteigen, so daß der Scheitelpunkt des Kreuzgewölbes höher liegt als die Scheitel der Längs- und Quergurte. Ein kuppelartig gebustes 8teiliges Rippengewölbe (4 Kreuz-, 2 Querrippen zwischen Kämpfern und [[Schlußstein|Schlußstein]], 2 Scheitelrippenabschnitte) heißt Domikalgewölbe.                                             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. '''Figurierte Gewölbe''' heißen Gewölbe, deren Rippen Figuren bilden (Stern- und Netzgewölbe der Spätgotik). Die Rippen des Sterngewölbes bilden sternförmige Figuren. Die Jocheinteilung bleibt gewahrt. Durch Aufgeben der Einteilung in Einzeljoche entstehen die Reihungen des Netzgewölbes .      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das '''Fächergewölbe''', Trichter-, Kelchgewölbe breitet seine Rippen von einem Punkt aus fächer- förmig aus. Bes. in der engl. Spätgotik verbreitet.  Zellengewölbe sind eine Sonderform des Netz- gewölbes in der norddeutschen Backsteingotik (-[[Backsteinbau|Backsteinbau]]). Sie bilden kerbschnittförmige Räume zwischen den Rippen oder gratähnlichen Stegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Das '''Klostergewölbe''' besteht aus 4 oder mehr Wangen einer Tonne. Es belastet die Mauer allseitig. Oft über polygonalem Grundriß&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. '''Muldengewölbe''' sind als Tonnenge- wölbe mit gewölbten Enden oder als Klosterge- wölbe mit zwischengefügtem Tonnenstück erklär- bar.                                                                      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Ein '''Spiegelgewölbe''' entspricht einem Mulden- oder Kreuzgewölbe, dessen oberer Teil abgeschnitten ist. Die obere ebene, rechteckige oder elliptische ([[Barock|Barock]]!) Fläche heißt Spiegel. Die -Kuppel ist eine Sonderform des Gewölbes. -Unechtes Gewölbe.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baustilkunde]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sun, 21 Jun 2009 10:21:37 GMT</pubDate>			<dc:creator>RobertUelze</dc:creator>			<comments>http://uelze.de/wiki/Diskussion:Gew%C3%B6lbe</comments>		</item>
		<item>
			<title>Kachel</title>
			<link>http://uelze.de/wiki/Kachel</link>
			<description>&lt;p&gt;Zusammenfassung: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Kachel''', gebrannte, meist glasierte Tonfliese als Wand-, Fußboden- oder Kachelofenbelag. Berühmt sind die kobaltblau bemalten Delfter Kacheln, die islamisch-spanischen Azulejos (span. azul = blau oder arab. al zulaich = kleiner Stein) und die Kacheln des Mittelalters.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baustilkunde]]&lt;/div&gt;</description>
			<pubDate>Sun, 21 Jun 2009 10:18:12 GMT</pubDate>			<dc:creator>RobertUelze</dc:creator>			<comments>http://uelze.de/wiki/Diskussion:Kachel</comments>		</item>
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