denkmal 2008 - Ein Besuch, der sich lohnt

Sie suchen Informationen, Produkte und Leistungen rund um die Themen Denkmalpflege, Sanieren, Restaurieren, Stuck und Modernisieren?

Seit 1994 findet die denkmal alle zwei Jahre in Leipzig statt. Sie ist europaweit die einzige Messe, die Denkmalpflege und Restaurierung als komplexes Thema versteht und behandelt.
Alles anzeigen...

Stuckarbeiten sind einen Besuch wert

Das Schloss Tettnang feiert dieses Jahr ein besonderes Ereignis: Vor genau 250 Jahren begann Joseph Anton Feuchtmayer mit der einzigartigen Ausstattung der Räume. Bis heute ziert der grandiose Stuck des berühmten Barockkünstlers Räume im Neuen Schloss: etwa das Bilderkabinett oder das Grüne Kabinett.



Alles anzeigen...

Renaissance der Wandverzierungen

Quelle: Verlag für Neue Medien

Zurück zum Dekor - diesem Trend schließen sich immer mehr Bauherren und Renovierer an. Denn durch die Gestaltung mit Stuck oder Zierprofilen können nüchterne Räume aufgewertet und individuell verwandelt werden, wie das Immobilienportal Immowelt.de berichtet. Besonders durch das neue Gefallen am Neo-Barock mit seiner lustvollen Opulenz werden ausdrucksstarke Dekorelemente wiederentdeckt.



Alles anzeigen...

Mit feinem Stuck und Rosettenfries

Quelle: SÜDWEST PRESSE

Reutlingen
So miefig es manchen in Erinnerung ist - das Alte Rathaus hat seinen Charme. Einst als Privathaus mit schönem Stuck an den Decken errichtet, hat sich die Stadt anno 1746 dort eingerichtet. Jetzt wird es saniert.

In Deckenrissen sieht man Stroh und Lehm, mit dem das Fachwerk verfüllt wurde. Der Putz fällt von der bröselig gewordenen Wand. Tragende Balken haben sich durchgebogen, ein Riss zieht sich quer durch die mächtige Schwelle über dem Eingangsbereich. "Einige Balken sind unter der Last in die Knie gegangen", stellt Bauleiter Claude Closset vom städtischen Gebäudemanagement fest.
 
Fehlte hier ein Stützbalken, so waren die Säulen aus Eichenholz angefault. Sie wurden zweigeteilt, Fachleute von Holzbau Kern aus Betzingen haben ihnen einen Stahlkern verpasst. Damit das Haus nicht kippelt, stützt es sich derzeit auf eine Holzkonstruktion.

Das Alte Rathaus - das Fachwerkhaus ist denkmalgeschützt - hat schon drei Jahrhunderte gesehen. Es ist 1731 als Privathaus errichtet worden, hatte also zunächst nichts mit einem Verwaltungsbau gemein. 1746 übernahm es die Stadt, weil das bisherige Rathaus dem Stadtbrand zum Opfer gefallen war. Die Ruine auf dem Marktplatz diente als "Metzig" - als Schlachthaus.


Alles anzeigen...

Denkmalschutz schlägt Alarm

Quelle: Ludwigsburger Kreiszeitung

Für die Stadtverwaltung eine äußerst peinliche Sache: Gerade in dem Haus, in dem sie einmal die Geschichte der Stadt dokumentieren möchte, ist bei den Bauarbeiten historische Bausubstanz zerstört worden, ohne Genehmigung der Denkmalschützer.

Schauplatz ist das ehemalige Kripo-Haus am Eck Wilhelmstraße/ Eberhardstraße, schräg gegenüber des Rathauses, künftiger Standort des Stadtmuseums. Wer entlang der Wilhelmstraße einen Blick ins Erdgeschoss der Baustelle wirft, der sieht dort, wo einst Decken waren, nur noch Holzgebälk. Und am Boden Schutt.
Dieser Anblick bot sich schon am Donnerstag vergangener Woche, als ein Vertreter der Denkmalschutzbehörde dieser Baustelle einen überraschenden Besuch abstattete. Wie gestern bekannt wurde, schlug er sofort Alarm, schaute sich tags drauf gemeinsam mit Baubürgermeister Hans Schmid den Schaden an. Der zögerte nicht lange und stellte die Bauarbeiten sofort ein.

Alles anzeigen...

Wohnungsgesellschaft lässt Stuck zertrümmern

Quwelle Welt Online

Die Zeit, in der Stuck von Berliner Häusern geschlagen wurde, ist eigentlich vorbei. Doch in Schöneberg liegen Mieter mit der kommunale Wohnungsbaugesellschaft in Berlin (WIR) im Rechtsstreit, weil die WIR ein Haus entstucken will. Im April ist Verhandlungsbeginn – aber seit Dienstag wird wieder Stuck abgerissen.

Der Lärm ist ohrenbetäubend. Als Heinz Jirout aus der Tür des eingerüsteten Mietshauses an der Schöneberger Zietenstraße tritt, fallen keine zwei Meter neben ihm große Brocken Stuck auf den abgesperrten Bürgersteig. Eine riesige Staubwolke umweht Jirout, der fassungslos den Arbeitern auf dem Baugerüst zuschaut, wie sie mit ihren Pressluftmeißeln die letzten noch verbliebenen Stuckteile von der einst prachtvoll verzierten Fassade des um 1900 erbauten Hauses schlagen.

"Das ist eine ganz große Sauerei“, sagt Heinz Jirout. "Mir ist vollkommen unverständlich, wie man mit dem wertvollen kulturellen Erbe so umgehen kann“. Der Zorn des Architekten, der seit 1990 in der Zietenstraße Nummer 15 lebt, richtetet sich gegen den Hauseigentümer: Die kommunale Wohnungsbaugesellschaft in Berlin (WIR), ein Tochterunternehmen der Gewobag.
Der Ärger der Mieter in den Häusern Zietenstraße 15 und 17 begann im Frühling 2007, als vor den Fenstern der Bewohner ein Baugerüst aufgestellt wurde. "Wir konnten uns nicht erklären, was hier vorgeht“, sagt Heinz Jirout. Als in der benachbarten Schwerinstraße an einem ebenfalls der WIR gehörenden Gebäude die Stuckfassade abgeschlagen wurde, schrillten bei den Mietern in der Zietenstraße die Alarmglocken.

"Damals hatten wir das Gespräch mit der WIR gesucht. Uns wurde erklärt, dass sich die Fassade unseres Hauses in einem irreparabel schlechten Zustand befände“, so Jirout. Da der auf Altbausanierung spezialisierte Architekt die Darstellung der Wohnungsbaugesellschaft anzweifelte, überlegte Jirout zusammen mit den anderen Hausbewohnern, was sie zur Rettung ihrer Fassade unternehmen könnten. Die Mieter entschlossen sich, einen Rechtsanwalt zu beauftragen. Der erwirkte wenig später eine einstweilige Verfügung gegen die Entfernung des Stucks vor dem Amtsgericht Schöneberg. Die WIR wollte diese Entscheidung des Gerichts jedoch nicht anerkennen und legte im August Einspruch gegen das Urteil ein. Im April soll es nun zur Verhandlung vor dem Landgericht kommen.

Alles anzeigen...

Albertina >> Renovierung der Prunkräume

Wien (dpa)

Fast 80 Jahre lang wurden sie sträflich vernachlässigt. Sie wurden als Büroräume missbraucht, der Stuck wurde übermalt und die Bausubstanz langsam aber sicher zerstört.

Steckdosen wurden auf Türrahmen geschlagen, Leitungen offen verlegt, der Stuck immer wieder bis zur Unkenntlichkeit übermalt und die Intarsienböden demoliert. Die Vergoldungen lösten sich auf oder verschwanden unter Farbschichten. Und natürlich war das herrschaftliche Mobiliar aus dem Besitz Friedrichs längst an Privatbesitzer verkauft oder «versteckte sich» in Lagerräumen etwa des Wiener Hofmobiliendepots.

Doch jetzt erstrahlen sie wieder im alten Glanz: Die habsburgischen Prunkräume des hochherrschaftlichen Palais Albertina sind nach fast achtjähriger Restaurierung wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Bis zu 80 Experten haben in den vergangenen Jahren daran gearbeitet die 18 Räume wiederherzustellen. 17 Millionen Euro wurden in das Projekt bisher investiert, «und die Arbeiten sind noch nicht einmal abgeschlossen», räumte Albertina-Direktor Klaus Albrecht Schröder, am Donnerstag bei der Eröffnung der Räume ein.

Albertina...

Alles anzeigen...

Schade um unseren Stuck

Quelle LVZ-Online
Sachsen (Dresden) will Abriss alter Gebäude weiter fördern .
Sachsen will den Abriss von nicht benötigten oder maroden Wohnhäusern von Privatbesitzern künftig weiter fördern. Manchmal könne es sinnvoll sein, sich von einem Gebäude zu trennen, sagte Sachsens Bauminister Albrecht Buttolo (CDU) am Donnerstag. In vielen Kommunen stünden Häuser aus der Gründerzeit leer. Auch nach einer Sanierung, für die den Privateigentümern oft das Geld fehle, würden sich kaum Mieter finden. Das Bundesbauministerium hatte vergangene Woche angekündigt, in Ostdeutschland den Abriss von Bauten, die das Stadtbild prägen, nicht mehr fördern zu wollen. Sachsen sieht da noch Handlungsbedarf.
Wo geht’s hin mit Maier und Lehmann? Forumbeiträg herzlichst erwünscht!

Alles anzeigen...

Stuck- und Sandsteinprofile sollen von Staub befreit werden.

idea / ornamentalprints
Die Dresdner Frauenkirche bleibt bis zum 11. Januar geschlossen. Grund ist der erste Großputz seit der Wiedereinweihung des Gotteshauses am 30. Oktober 2005. Seither besuchten rund vier Millionen Menschen das Wahrzeichen Dresdens – und hinterließen ihre Spuren.

Besonders starke Abnutzungen haben wir teilweise an den Holzfußböden und an den Türen“, sagte Architekt und Geschäftsführer der Stiftung Frauenkirche, Christoph Frenzel. Der Fußboden werde dort, wo es nötig sei, abgeschliffen und neu geölt. Die mehr als 140 Stuck- und Sandsteinprofile sollen mit kleinen Feinhaarpinseln von Staub befreit werden. Ab 12. Januar wird die Kirche wieder für Besucher zugänglich sein. Der Aufstieg zur Laternenplattform ist allerdings voraussichtlich noch bis Ende Januar nicht möglich, da an den Fenstern der oberen Gauben kleine Elektroheizungen angebracht werden.
Alles anzeigen...

Hornower Schloss im neuen Glanz

Quelle: Lausitzer Rundschau
Hornow-Wadelsdorf.  Das Hornower Schloss, das im Jahre 1864 als Herrenhaus errichtet worden war, erstrahlt nach umfangreiche Rekonstruktionsmaßnahmen wieder im neuen Glanz. Am 20.Dezember um 15 Uhr wird das Haus, das jetzt auch als dörfliche Begegnungsstätte dient, feierlich eingeweiht» , so Werner Guckenberger (parteilos), Amtsdirektor in Döbern-Land. Neben Agrarminister Dietmar Woidke (SPD) werden Vertreter der an der Sanierung beteiligten Baufirmen erwartet.
In den Jahren 2004 und 2005 war das Erdgeschoss für 309 887 Euro umfangreich saniert worden. 232 415 Euro davon kamen aus Fördertöpfen. Der Rest konnte aus Eigenmitteln finanziert werden. Nun ist auch die Sanierung der Fassade und der Terrasse nach den Anforderungen des Denkmalsschutzes abgeschlossen. Zur Erneuerung der Stuckelemente musste die Firma Neusch TTB GmbH aus Groß Luja auch alte Fotos studieren. Den Hut hatten die Untere Denkmalschutzbehörde und der Architekt Hartmut Dainz aus Schleife auf. Vor der Terrasse am Hintereingang zum Rhododendronpark werden nun viele Fotoapparate klicken und Videokameras surren, denn sie bildet eine schöne Kulisse für Paare, die sich im Trauzimmer des Schlosses das Ja-Wort geben.



Alles anzeigen...